23. Oktober 2018
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Augsburg: Student will seine Ex-Freundin erwürgen – Nachbarin verhindert Schlimmeres

Ein 22-jähriger Israeli wollte am 4. August 2016 in einem Mehrfamilienhaus in Haunstetten-Nord in Augsburg seine Ex-Freundin erwürgen. Eine Nachbarin hörte Hilfeschreie und verhinderte durch ihr Eingreifen die Ermordung der jungen Frau.

Polizeiauto
Polizeiauto

Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen der Polizei zufolge wartete ein 22-jähriger Student aus Augsburg mit israelischer Staatsangehörigkeit an der Wohnung seiner ehemaligen gleichaltrigen Freundin, um sie beim Verlassen der Wohnung abzupassen. Als die junge Frau aus der Wohnung kam, drängte er das Opfer in die Wohnung zurück, attackierte es unvermittelt und verletzte es mit einem kleinen Messer. Er würgte dann die sich wehrende Frau derart stark, dass sie bewusstlos wurde, worauf er von ihr abließ. Als sie wieder zu sich kam würgte er Sie erneut und schlug mit einer Flasche auf sie ein. Das Opfer konnte aber noch um Hilfe rufen, weshalb ihre Nachbarin aufmerksam wurde und an der Wohnungstüre klingelte. Der Täter ließ daraufhin von seinem Opfer ab und flüchtete aus der Wohnung.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 22-Jährige dann im Bereich Königsplatz aufgespürt werden. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei seiner Vernehmung bei der Kripo Augsburg räumte er den Geschehensablauf im Wesentlichen ein. Hintergründe dürften im persönlichen Lebensbereich zu suchen sein, da der Festgenommene offenbar nicht mit der Beendigung der Beziehung einverstanden war.

„Das couragierte Verhalten der Nachbarin hat vermutlich Schlimmeres verhindert. Die junge Frau wird derzeit noch stationär behandelt.“, so ein Sprecher der Augsburger Polizei. Auf Antrag der Staatsanwalt Augsburg hat der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Augsburg Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erlassen und in anschließend in Vollzug gesetzt.

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