24. August 2017
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DNA-Abgleich bringt Gewissheit: In Donau gefundene Leiche ist Malina Klaar – Keine Hinweise auf Gewaltverbrechen

Spaziergängerin hat am Freitagmorgen am  südlichen Donauufer bei Donaustauf im Landkreis Regensburg eine im Wasser treibende leblose Person entdeckt. Ein DNA-Abgleich hat bestätigt, dass es sich bei der Wasserleiche um die vermisste Studentin Malina Klaar handeln. Die Polizei geht von einen Tod durch Ertrinken aus. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen haben sich bei der Obduktion nicht ergeben.

Polizeiboot Quelle Foto Polizei Bayern
Polizeiboot
Quelle Foto Polizei Bayern

 

(Update 8.4.2017) Am Samstag hat die Polizei in der Oberpfalz mitgeteilt, dass ein DNA Abgleich den Verdacht zweifelsfrei bestätigt habe, dass die am 7. April 2017 aus der Donau bei Donaustauf geborgenen Wasserleiche die vermisste Studentin Malina Klaar ist.

(7.4.2017) Am 7. April 2017 gegen 8.10 Uhr hat eine Frau in Donaustauf am südlichen Donauufer, etwa 200 Meter südlich der Donaubrücke, eine Leiche im Wasser entdeckt und verständigte umgehend die integrierte Leitstelle in Regensburg. Einsatzkräfte der Feuerwehr, DLRG und Polizei haben am Morgen den am Uferbereich treibenden weiblichen Leichnam geborgen.

Die Kripo Regensburg hat vor Ort die ersten Ermittlungen übernommen und Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte es sich nach dem äußeren Erscheinungsbild und der Bekleidung der Leiche mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um die vermisste Malina Klaar handeln. Eine endgültige Identifizierung kann aufgrund der Leichenveränderungen erst mit einer molekulargenetischen Untersuchung durchgeführt werden.  Die Kripo Regensburg verständigte zeitnah nach der Auffindung des Leichnams die Angehörigen der vermissten Malina Klaar.

Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg führte noch am gleichen Tag eine Obduktion der Leiche und entsprechende rechtsmedizinische Untersuchungen durch, um die genaue Todesursache festzustellen.  Aufgrund der langen Liegezeit der Leiche im Wasser war die Feststellung einer konkreten Todesursache letztlich nicht mehr eindeutig möglich. Die bei der Sektion festgestellten Leichenerscheinungen, als auch die Ermittlungen der Kripo Regensburg lassen sich mit einem Tod durch Ertrinken in Einklang bringen. Weiterführende Untersuchungen sind in Auftrag gegeben worden, deren Ergebnisse liegen noch nicht vor.  Die rechtsmedizinischen Untersuchungen an der Leiche erbrachten keine Hinweise auf Spuren einer Gewalt- oder Fremdeinwirkung.

Malina Klaar wurde seit etwa drei Wochen vermisst. Ihre Spur verlor sich am 19. März 2017  am Donauufer in Regensburg.  Sie hatte vorher mit zwei Freundinnen eine Techno Party in der Alten Mälzerei besucht. Die aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammende 20-Jährige studierte in Regensburg ein Studium für Sozialarbeit.

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