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Donauwörth: Betrunkener verprügelt Familie – Bei Angriff auf Polizisten mit Beinschuss gestoppt

Ein mit zwei Promille Alkohol geladener 45-Jähriger hat am Samstag in Donauwörth zuerst seine Familie verprügelt und ist dann auf Polizeibeamte losgegangen. Ein Warnschuss in die Luft konnte ihn nicht stoppen, weshalb ein Polizist ihn mit einem gezielten Schuss in den Oberschenkel außer Gefecht setzte. Das hinderte den Randalierer aber nicht, sich auch noch liegend gegen die Festnahme zu wehren. Schlussendlich konnte er überwältigt und unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Polizei
Polizeischild

Am Samstag, den 25. Februar  2017 ging kurz nach 17 Uhr bei der Polizeieinsatzzentrale der Notruf ein, dass ein Mann seine Frau und Familie in betrunkenem Zustand verprügeln würde und sich die Familie deshalb zu den Nachbarn geflüchtet hat. Des Weiteren würde er gegen geparkte Fahrzeuge schlagen und eventuell ein Messer mit sich führen. Als die erste Streife der Polizeiinspektion Donauwörth an dem Anwesen im Deutschmeisterring eintraf, ging der aggressiv auftretende Mann mit einem schlagstockähnlichen Gegenstand und einem Messer bewaffnet auf die Beamten zu. Der mehrfachen Aufforderung, seine Bewaffnung sofort fallen zu lassen, kam der Mann nicht nach, weshalb einer der Beamten einen Warnschuss in die Luft abgab. Daraufhin ging der immer noch bewaffnete Mann zunächst auf das Dienstfahrzeug zu und schlug eine Scheibe ein, um dann unvermittelt mit dem Messer die Polizeibeamten anzugreifen. Durch einen gezielten Schuss mit der Dienstwaffe in den Oberschenkel des Angreifers, wurde der 45-Jährige außer Gefecht gesetzt. Erst am Boden liegend konnte der immer noch randalierende Täter überwältigt und gefesselt werden.

Er wurde dann vom zwischenzeitlich verständigten Notarzt versorgt und ins Krankenhaus gefahren. Lebensgefahr für den 45-Jährigen besteht, ersten ärztlichen Einschätzungen zufolge, aufgrund der Schussverletzung nicht.
Die beiden unmittelbar beteiligten Polizeibeamten wurden bei der Aktion nicht verletzt. Sie wurden im Anschluss vom zuständigen Dienststellenleiter auf deren Dienststelle betreut.

Der Täter selbst war nach ersten Erkenntnissen mit über zwei Promille alkoholisiert. Warum er derart ausgerastet ist, sollen nun die weiteren Ermittlungen klären. Hinsichtlich der Schussabgabe wurde sowohl die Staatsanwaltschaft Augsburg, als auch das bei Polizeischüssen zuständige Dezernat 13 des Bayerischen Landeskriminalamtes eingeschaltet.

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