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Grünwald: Rentner gibt beim Ausparken zu viel Gas – Finger eines Unfallopfers muss amputiert werden

Ein 68-Jähriger Mann aus München hat am Freitag, 10. Februar 2017 die Kraft seines Mercedes Geländewagens unterschätzt. Beim Ausparken hat er zu viel Gas gegeben und dabei eine 76-jährige Fußgängerin erfasst und schwer verletzt. Durch die Quetschung der eingeklemmten Hand musste ein Finger amputiert werden. Die weitere Bilanz: Drei leicht verletzte Personen und ein gefällter Baum.

Unfallkommando Polizei
Unfallkommando Polizei

Am Freitag, den 10. Februar 2017, wollte ein 68-jähriger Münchner mit seinem Mercedes  gegen 14.50 Uhr auf dem Parkplatz in der Schloßstraße vorwärts ausparken. Aus bislang unerklärten Gründen gab der Fahrer dabei zu viel Gas, sodass sein Fahrzeug geradeaus nach vorne schoss und gegen eine dort stehende 76-jährige Fußgängerin prallte. Die Frau wurde gegen einen parkenden Opel Zafira gedrückt und schwer verletzt. Sie erlitt eine Rippenfraktur und eine Quetschung an der linken Hand. Ein Finger musste amputiert werden.

Durch die Wucht wurde der Opel Zafira nach vorne geschoben und überrollte dabei eine Parkplatzlampe. Die 58-jährige Fahrerin des Opels, die zum Unfallzeitpunkt hinter dem Steuer saß, wurde leicht verletzt. Sie erlitt ein Schleudertrauma. Die Wucht des Mercedes war noch so groß, dass er gegen einen abgestellten Audi A4 prallte und erst danach an einem Baum zum Stehen kam. Der Baum splitterte und wurde gegen das Dach einer Lagerhalle gedrückt.

Der 35-jährige Besitzer des Audi A4 und eine weitere anwesende 84-jährige Rentnerin bemerkten das schnelle Anfahren des Mercedes und konnten sich mit einem Sprung zur Seite aus dem Gefahrenbereich bringen. Beide Personen stürzten und verletzten sich ebenfalls. Der 35-Jährige erlitt ein HWS, während die Rentnerin mit einer Platzwunde an der Schläfe und möglichen Kopfverletzungen über Nacht in ein Krankenhaus kam. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Hinweise für eine Fahruntauglichkeit ergaben sich nach ersten Ermittlungen der Polizei nicht. Der Schaden aller beteiligten Fahrzeuge wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

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