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Türke ersticht Ehefrau vor den Augen der Kinder in München
Ein 36-jähriger türkischer Lagerarbeiter hat am Dienstag Abend in der Messestadt München-Riem seine 35-jährige deutsche Ehefrau mit einem Küchenmesser erstochen. Die Kinder mussten die Tat mit ansehen. Der Ehemann der Ermordeten war in Rage geraten, weil er nicht damit einverstanden war, dass seine Frau im Internet mit anderen Männern chattete.
Um 20.15 Uhr kam der Mann alkoholisiert nach Hause in die Wohnung in der Lehrer-Wirth-Straße. Nach einem Streit über Männerbekanntschaften seiner Frau über das Internet kündigte seine Frau die Scheidung an. Da rastete der Türke aus. Er versetzte seiner Gattin mehrere Stiche mit einem 20 Zentimeter langen Messer in den Oberkörper. Nachbarn wurden durch Schreie aufmerksam und betraten die Wohnung, da die Türe nur angelehnt war. Sie versuchten den Mann von seiner am Boden liegenden Frau wegzuziehen. Es gelang ihnen auch, ihm das Messer zu entwenden, mit dem er auf die Frau eingestochen hatte.
Nach dem Eintreffen der Polizei und der Rettungskräfte sagte der Täter mit Blick auf seine sterbende Frau, dass diese den Tod verdient habe. Sie habe ihm die Kinder wegnehmen wollen. Die drei Kinder - zwei Buben im Alter von 11 und 15 Jahren, ein Mädchen im Alter von acht Jahren - hielten sich zum Zeitpunkt der Bluttat in der Wohnung auf. Nach den Erkenntnissen der Polizei haben sie die Attacke mitbekommen. Sie werden vom einem Kriseninterventionsteam psychologisch betreut.
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