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Tieffliegendes Flugzeug über Wiesn: Terror-Gerede verunsichert Oktoberfest-Gäste
Mehrere aufgeregte Oktoberfest-Besucher haben sich am Donnerstag gegen 16 Uhr telefonisch oder persönlich bei der Wiesnwache der Polizei gemeldet, dass ein Flugzeug tief über dem Festgelände kreist. Die aktuelle Diskussion über eine mögliche Terror-Gefahr vor der Bundestagswahl hat ihnen wohl Angst eingejagt. Es handelte sich jedoch um eine viermotorige Propeller-Maschine von Red Bull, die auf einer Werbetour war. Nach mehreren Runden über der Theresienwiese hat das Flugzeug dann in Richtung Innenstadt abgedreht.
Über die Deutsche Flugsicherung konnte die Polizei in Erfahrung bringen, dass es sich bei diesem Flugzeug um eine Couglas DC-6B des der Flying Bulls gehandelt hat. Laut Flugplan war die Maschine um 15.40 Uhr vom Flughafen Salzburg zu Werbezwecken nach München
geflogen. Diese Meldung wurde auch von der Flugsicherung Salzburg bestätigt.
Laut Angaben der Polizei wird derzeit geprüft, ob die Propellermaschine beim Rundflug um das Wiesngelände die vorgeschriebenen Sicherheitsmindesthöhe über bebauten Gebiet von ca. 400 Metern unterschritten hat. Die Polizei will weitere Ermittlungen bei der Regierung von Oberbayern anstellen, die Ausnahmen von der vorgeschriebenen Mindestflughöhe erteilen kann.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte in den letzten Tagen noch einmal davor gewarnt, in eine Terror-Panik auszubrechen. Es gäbe keine konkreten Hinweise auf Anschläge. Jedoch wurden auf Flughäfen und Bahnhöfen nach den jüngsten Al Kaida-Drohvideos im Zusammenhang mit der Bundestagswahl die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.
Quelle Stadtmagazin München 24, Text Robert Allmeier
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