16. November 2018
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Pep Guardiola begründet Abschied vom FC Bayern München

Pep Guardiola hat seinen Abgang nach dieser Saison beim FC Bayern begründet: „Ich will in der Premier League trainieren.“ Zu welchem Verein er gehen wird, hat der noch nicht verraten: „Es gibt Angebote. Aber es ist noch nichts fix.“

Pep Guardiola FC Bayern München
Pep Guardiola FC Bayern München

Erstmals hat FC Bayern-Trainer am 5. Januar 2016 bei einer Pressekonferenz begründet, warum er den Vertrag mit den Münchnern am Ende der Saison nicht verlängert. Der Grund dafür sei, dass er in England unbedingt einen Club in der Premier League trainieren will. Er wolle seine Karriere nicht beenden, ohne Trainer in England gewesen zu sein. „Ich bin jung genug, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich will diese Emotionen in England erleben. Mit 44 Jahren ist es der richtige Zeitpunkt. Wenn ich 60 oder 65 Jahre alt wäre, würde ich beim FC Bayern bleiben“, sagte er am Mittwoch. Dabei ginge es nicht ums Geld, sondern um die Aufgabe mit neuen Spielern in einem neuen Stadion. Unterschrieben habe Guardiola aber noch keinen neuen Vertrag, es gebe aber Angebote. Wenn es fix ist, werde er das sofort kommunizieren, verspricht er.

Er verstehe wenn gesagt wird, dass seine Zeit in München nicht komplett sei, wenn er nicht die Champions League gewinnen würde. Er werde bis zum Ende alles geben, dieses Ziel zu erreichen. „Ich bin nicht hier, um gegen das Erbe von Jupp Heynckes zu kämpfen.“, betont der Bayern-Coach. Drei Jahre seien aber genug. Er wolle neue Leute kennenlernen, auch neue Restaurants in einer neuen Stadt. Guardiola werde aber immer wieder gerne nach München zurückkommen, er habe hier viele Feunde gewonnen.

Über die Entscheidung des FC Bayern für seinen Nachfolger Carlo Ancelotti meint Guardiola, dass es FCB-Vorstandschef Rummenigge richtig gemacht habe, diesen Trainer zu holen und betont: „Alles wird gut für den FC Bayern mit Carlo Ancelotti.“ Es sei für alle gut, wenn ein neuer Trainer komme. Dabei kann er sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen und ergänzt: „Auch für die Journalisten!“

Zu den bevorstehenden sportlichen Herausforderungen meint er, dass dass es auch weiter in der Bundesliga für die Bayern gut laufen werde. In der Champions League wird es schwieriger: „Ich habe in der Winterpause drei Spiele von Juventus gesehen. Da kann ich nur sagen: Wow!“ Er habe großen Respekt vor dem nächsten CL-Gegner. Zur Winter-Vorbereitung in Katar hat Guardiola auch Stellung genommen. Es werden alles Spieler in das Trainingslager reisen, auch die verletzten Spieler. Franck Ribery, Mehdi Benatia und Mario Götze werden dort nicht am Mannschaftstraining teilnehmen.

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