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"Die wahre Fratze" von Pro München

"Pro München wirbt auf Plakaten mit einem niedlichen Kindergesicht. Mit dem Strache-Zitat aber zeigt diese rechtspopulistische Organisation ihre wahre Fratze!", entrüstet sich die Sprecherin der Münchner FDP und Stadtratskandidatin, Julika Sandt. Wie berichtet hatte die Wählergruppe, die in München morgen zu den Stadtratswahlen antritt, eine Volksverhetzung des österreichischen FPÖ-Vorsitzenden Strache in einem Wahlaufruf für Pro München zu verschleiern versucht. Um so wichtiger sei es, so Sandt, dass alle Münchnerinnen und München am Sonntag zur Wahl gehen und die demokratischen Parteien stärken. Nur so kann ihrer Meinung nach gewährleistet werden, dass die extremen Parteien aus der rechten und der linken Ecke keinen Fuß in die Türe des Rathauses bekommen.

In das gleiche Horn stößt der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Münchner Stadtrat Siegried Benker. "Ich rufe alle Demokraten auf, am Sonntag eine demokratische Partei zu wählen und den Neonazis eine Abfuhr zu erteilen. Das Zitat von Herrn Strache demonstriere aufs Neue die wahre Geisteshaltung der Protagonisten von "Pro München." Unter dem Deckmäntelchen betulicher Bürgernähe würden sie versuchen, ihre rassistischen Hetztiraden hoffähig zu machen.

Das Stadtmagazin München 24 hatte am Freitag berichtet, dass der österreichische Rechtspopulist Strache in einem Wahlaufruf geschrieben hat: "Wir dürfen es nicht zulassen, dass unsere Töchter den gierigen Blicken und Händen ganzer Zuwandererhorden ausgesetzt sind". Diese Volksverhetzung, die in Deutschland strafbar ist, kann im Original auf der Homepage der Dachorganisation Pro Deutschland nachgelesen werden. Auf der Website hatte Pro München das Wort "Zuwandererhorden" mit dem harmloseren Begriff "Zuwandererscharen" ersetzt. In einer Wahlzeitung, die in einer Auflage von 500.000 an Münchner Haushalte verteilt wurde, hat die Wählerorganisation diesen Absatz wohlweislich ganz gestrichen.

Pro München hatte es geschafft, in der Landeshauptstadt im Sog der Jugendgewalt-Kampagne der CSU die erforderlichen Unterschriften zu sammeln, womit die Liste am Sonntag bei den Stadtratswahlen antreten darf. Das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz hat kürzlich schriftlich in einem Brief an Oberbürgermeister Christian Ude bestätigt, dass Pro München als rechtsextremistische Tarnliste zu sehen ist (siehe eigene Meldung).

Weitere Meldungen zu den Themen Stadtratswahl und München in den News im Stadtmagazin München 24.



Stichwortverzeichnis: München Stadtpolitik Stadtratswahl Rathaus Stadtratswahlen Kommunalwahl und Kommunalwahlen Rechtsradikale und Rechtsextreme

News erstellt am 1.3.08 13:28

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