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Ein gottloser Doppeldecker und ein Missions-Bus kurven durch München
© Foto 2009 Robert Allmeier, Stadtm .

So leicht gibt die Kirche nicht auf. Am vergangenen Wochenende hat ein Doppeldecker-Bus mit der Aufschrift "Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott" der säkulären Werbekampagne Stadtrundfahrten in München angeboten. Parallel zog auch ein weißer Bus des überkonfessionellen Missionsteams vom "Campus für Christus" mit der Aufschrift "Und wenn es ihn doch gibt... Gottkennen.de" seine Runden durch die Stadt.

An der Haltestelle Elisenstraße positionierte sich zudem ein christlicher Streetworker-Bus. Die Besatzung des klapperigen Gefährts hat am Samstag aus Nächstenliebe sogar den "Gottlosen-Bus" gewaschen. Dazu gab es weihwasserfreien Kaffee und Kuchen. Jedoch blieben alle kirchlichen Missionsbemühungen weitgehend erfolglos. Der Doppeldecker war bei seinen Stadtrundfahrten immer gut besetzt; dreimal war er sogar komplett ausgebucht.

Großes Aufsehen erregten die Kampagnen-Busse der Atheisten und der "Gottkenner" am Samstag in München nicht. Ist doch die Stadt mit allerlei Werbebotschaften sowieso überfrachtet. Da war es schon spannender, wie der Gottlosen-Bus im tiefkatholischen bayerischen Oberland ankommt, durch das er am Sonntag kurvte. Das Fazit des Kampagnen-Teams ist jedoch positiv. "Überall freundliche Begegnungen – Liberalitas Bavariae", so das Fazit.

Die Idee der Rundfahrten der Gottlosen mit einem gemieteten Doppeldecker-Bus durch ganz Deutschland ist entstanden, nachdem sich 17 Verkehrsbetriebe in ganz Deutschland geweigert hatten, Bannerflächen mit Gottlos-Aufschriften an öffentlichen Bussen zu vermieten. Auch die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) lehnte entsprechende Buchungen ab. In Großbritannien war es für die Atheist Bus Campaign dagegen problemlos möglich, säkulare Werbesprüche auf Bussen zu buchen.

"Wir wollen unsere berechtigten Zweifel und unser Desinteresse an der Behauptung eines Gottes äußern können, ohne dabei angeschaut zu werden, als hätten wir einer alten Dame die Handtasche geklaut.", so ein Sprecher zu den Zielen der Kampagne. Das scheint zumindest in München gelungen zu sein. Da erregte am Wochenende ein provokantes Schaufenster eines Optikers Krass am Isartor mehr Aufsehen, wo eine Papst-Puppe mit Kondom und Babyklappe zu sehen war.

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News erstellt am 15.6.09 18:04

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