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München: Busen begrabscht - Sieben Prostituierte verprügeln Schüler

Sieben Prostituierte und ein Clubbesitzer vom Straßenstrich im Westend in München haben einen 20-jährigen Schüler brutal verprügelt. Der angetrunkene junge Mann hatte einer der Frauen zuvor in das Dekolleté gegriffen. Bei dem Angriff wurden dem Schüler die Nase sowie der linke Zeigefinger gebrochen. Auch einige Schneidezähne verlor er bei der Prügelei.

Der Vorfall, der sich bereits Anfang April im Rotlichtmilieu an der Hansastraße ereignete, wurde erst jetzt von der Polizei veröffentlicht. Der Schüler aus Eching hatte eine Hure angesprochen und während des Anbahnungsgespräches an ihren Busen gefasst. Daraufhin protestierte die Prostituierte so laut, dass ihr andere Kolleginnen zu Hilfe kamen. Nun ergriff der Echinger erst einmal die Flcuht.

Der betrunkene Schüler landete dann aber aufgrund seiner Ortsunkenntnis wieder auf dem Straßenstrich. Dort erkannten ihn die Frauen und er musste erneut Fersengeld geben. Auf seiner Flucht rannte er in eine nahegelegene Tiefgarage und versuchte sich dort vergebens zu verstecken. Sieben Prostituierte im Alter von 22 bis 37 Jahren sowie ein 47-jähriger Beschützer - im Polizeibericht vornehm Clubbetreiber genannt - spürten den Schüler auf.

Von ihnen wurde er nun mit einem Reizgasspray sowie mit Fußtritten und Faustschlägen in den Kopf- und Rumpfbereich attackiert. Ihm wurden dabei die Nase und der linke Zeigefinger gebrochen, außerdem brachen ihm die beiden oberen Schneidezähne ab. Mit einer Gehirnerschütterung sowie Hämatomen und Hautabschürfungen am ganzen Körper wurde der verletzte Mann in der Tiefgarage zurückgelassen. Von dort verständigte er selbst die Polizei. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten den Verletzten zu einer mehrtägigen, stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Polizei konnte im Rahmen der Ermittlungen die Prostituierten sowie den Clubbetreiber identifizieren. Gegen den männlichen Schläger wurde beim Amtsgericht München ein Haftbefehl sowie Durchsuchungsbeschlüsse für seine Wohn- und Geschäftsräume erlassen. Er konnte am vergangenen Mittwoch festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt werden. Im Rahmen seiner Vernehmung legte er ein umfangreiches Geständnis ab.

Als Grund für die Überreaktion gab er an, dass eine an der Schlägerei beteiligte 22-jährige Prostituierte im September 2008 vergewaltigt worden sei. Von den sieben Prostituierten konnten bislang fünf vorläufig festgenommen werden. Sie wurden nach ihren Vernehmungen und erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Von zwei Prostituierten steht eine Vernehmung noch aus.

Quelle Stadtmagazin München 24, Text Robert Allmeier

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News erstellt am 19.6.09 15:27

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