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Grünwald: Hund läuft auf Straße und wird überfahren – Hundebesitzer wird aggressiv

Ein frei laufender Hund läuft auf die Straße und wird von einem Auto überfahren. Der Hundebesitzer wird daraufhin aggressiv und will dem Autofahrer an den Kragen. Später holt er sein Auto, um seinen Hund in die Tierklinik zu bringen. Dabei stellt die Polizei fest, dass er besoffen ist. Also ab zur Blutentnahme, was den Mann erneut ausrasten lässt. Er will aus dem Polzeiauto flüchten, was nicht gelingt. Dann beschimpft er die Polizisten auch noch als Nazis. So geschehen am 3. August 2016 kurz vor Mitternacht im noblen Münchner Vorort Grünwald.

Polizei Blaulicht
Polizei Blaulicht

Ein 45-jähriger Mann fuhr am Mittwoch, 3. August 2016, gegen 23.30 Uhr, mit seinem BMW auf der Tölzer Straße in Grünwald im Landkreis München in Richtung Süden.  Ein 48-jähriger war mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg in die gleiche Richtung unterwegs. Sein Hund lief unangeleint voraus. Plötzlich sprang der Hund auf die Fahrbahn und lief unmittelbar vor den BMW des 45-Jährigen. Der Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Hund mit der Front seines Wagens. Als er aussteigen wollte, um nach dem Hund zu sehen, rannte der Besitzer des Hundes auf das Auto zu und schlug sofort gegen die Frontscheibe. Daraufhin schloss sich der BMW-Fahrer in sein Fahrzeug ein. Durch die geschlossenen Scheiben entwickelte sich ein verbaler Streit, in dessen Verlauf der Radfahrer die Scheibenwischer des BMW verbog und mit dem Fuß gegen die Fensterscheibe auf der Fahrerseite trat.

Als der 45-Jährige daraufhin wegfuhr, um eine weitere Eskalation beziehungsweise Schäden zu vermeiden, trat der Radfahrer noch gegen den hinteren linken Kotflügel, der dadurch eingedellt wurde. Der Schaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf ca. 1.500 Euro.  Der BMW-Fahrer fuhr zur nahegelegenen Polizeiinspektion 32 (Grünwald), um den Vorfall anzuzeigen. Eine Streife konnte die Lebensgefährtin des Radfahrers bei dem verletzten Hund antreffen. Sie gab an, dass ihr Partner mit dem Fahrrad nach Hause gefahren sei und gleich mit dem Auto zurückkommen werde. Sie würde dann den Hund in die Tierklinik bringen.

Als der Hundebesitzer mit seinem Pkw ankam, konnte von den Polizeibeamten deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Sein Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutentnahme wurde angeordnet. Auf dem Weg ins Institut für Rechtsmedizin versuchte der Mann aus dem Streifenwagen zu flüchten, was jedoch durch die Beamten verhindert werden konnte. Während der Sachbearbeitung wurde der 48-Jährige zunehmend aggressiver und beleidigte die eingesetzten Beamten unter anderem als „Nazis“. Der Mann muss sich nun wegen diverser Straftaten verantworten.

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