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Kinderpornos mit 8-jährigem Mädchen für Darknet produziert – Familienvater aus Traunstein als mutmaßlicher Kinderschänder verhaftet

Am Donnerstag hat das Bundeskriminalamt (BKA) eine Fotofahndung nach einem Kinderschänder veröffentlicht, dem vorgeworfen wird, ein achtjähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Die Fotos und Videos hat er ins Darknet gestellt. Bereits am gleichen Tag hatte die Öffentlichkeitsfahndung Erfolg. Im Landkreis Traunstein wurde ein 27-jähriger Familienvater festgenommen, der dringend tatverdächtig ist. Bei der Durchsuchung der Wohnung ist weiteres belastendes Beweismaterial gefunden worden.

Polizeikelle
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Der Beschuldigte soll zwischen 2014 und 2015 Fotos und Videos vom Mißbrauch des achtjährigen Mädchens angefertigt und ins Darknet gestellt haben. Dabei geht die Generalstaatsanwaltschaft davon von mindestens 26 Missbrauchsfällen am gleichen Kind aus. Im Darknet waren auch Fotos vom Täter zu finden, die für eine Öffentlichkeitsfahndung verwendet werden konnten. Besonders auffällig war dabei eine schwarz-rote Tätowierung auf dem Oberschenkel. Die Möblierung der Wohnung sowie die deutsche Sprache von Täter und Opfer auf den Videos deuteten darauf hin, dass sich die Taten in Deutschland ereignet haben mussten.

Die Öffentlichkeitsfahndung führte zum schnellen Erfolg. Noch am gleichen Tag der Veröffentlichung hat es eine zahlreiche Zeugenhinweisen gegeben. Diese führten zu der Identifizierung des Tatverdächtigen. Zivilbeamte des Polizeipräsidiums Oberbayern nahmen den 27-jährigen Familienvater in seiner Wohnung im Landkreis Traunstein fest. Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat der Haftrichter am Amtsgericht Gießen Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Kinderschänder erlassen. Eine Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen führte zur Sicherstellung von weiterem Beweismaterial. Der Beschuldigte wird am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. „Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt bedanken sich für die große Unterstützung bei der Öffentlichkeitsfahndung“, so Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT).

 

 

 

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