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Corona: Tirol jetzt auch als Risikogebiet eingestuft – Innsbruck am stärksten betroffen

Das Auswärtige Amt hat am 25. September 2020 das Bundesland Tirol in Österreich im Zusammenhang mit der Corono-Pandemie als Risikogebiet eingestuft. Die Inzidenzwerte in dem Urlaubsland reichen bis 143 in Innsbruck-Stadt. Einreisende aus Risikogebieten sind seit dem 8. August 2020 zum Test verpflichtet und müssen sich in Quarantäne begeben.

Corona-Ampel Tirol Quelle Östereichisches Gesundheitsministerium, Datenstand 24.9.20
Corona-Ampel Tirol
Quelle Östereichisches Gesundheitsministerium, Datenstand 24.9.20

Im österreichischen Ampelsystem sind die Stadt Innsbruck und die Bezirke Landeck und Schwaz orange eingefärbt. Das bedeutet, dass ein hohes Ansteckungsrisiko besteht und die Fälle so gehäuft sind, dass sie nicht mehr überwiegend in den Clustern nachverfolgt werden können. Besonders betroffen ist die Landeshauptstadt Innsbruck mit einer 7-Tages-Inzidenz von 143 (im Vergleich: München, an Platz 5 der bundesweiten Hitliste, liegt momentan bei 42,5). Der benachbarte Bezirk Schwaz liegt bei einem 7-Tageswert pro 100.000 Einwohner von 116. Die Bezirke Landeck und Insbruck-Land folgen mit 65 und 64. Der Bezirk Kufstein ist mit 45 auf 100.000 Einwohner ähnlich betroffen wie München. Im Bezirk Kitzbühel liegt der Wert bei 38. Im ehemaligen Corona-Hotspot Ischgl ist zur Zeit niemand infiziert. In Osttirol gibt es keine problematischen Infektionsherde. 

Das Auswärtige Amt in Deutschland hat am Freitag ganz Tirol als Risikogebiet eingestuft. Reisende, die aus einem Risikogebiet zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen. Dann müssen sie solange in häuslicher Quarantäne bleiben, bis das Testergebnis da ist. 

Europaweit sind jetzt 15 der 27 Staaten der Europäischen Union ganz oder teilweise Risikogebiete. Dazu zählen die Länder Tschechien, Luxemburg, Spanien komplett sowie verschiedene Regionen in Frankreich oder den Balkanstaaten.  

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