18. August 2022
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Kolbermoor: Schüler von Walze unter Wasser gezogen und ertrunken

Ein 14-jähriger Junge hielt sich am 7. Juni 2016, beim Baden an der Mangfall auf. Im Bereich eines Stauwehrs geriet er in den dort herrschenden Sog und wurde von der Wasserwalze nach unten gezogen. Der verunglückte Junge musste durch Rettungskräfte geborgen werden, Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Beamte der Kriminalpolizei übernahmen die Ermittlungen.

Polizei Einsatzzentrale Oberbayern
Polizei Einsatzzentrale Oberbayern
Foto Polizei Bayern
Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei befand sich ein 14-jähriger Junge aus Kolbermoor zusammen mit drei weiteren, etwa gleichaltrigen Freunden beim Baden an der Mangfall. Sie hielten sich dabei gegen 17:30 Uhr nahe des Stauwehres „Am Oberwöhr“ auf. Hierbei geriet der Junge in den am Wehr herrschenden Sog und wurde von der Wasserwalze nach unten gezogen. Seine Freunde versuchten noch erfolglos ihn zu retten. Rettungsdienst, Feuerwehr, Wasserwacht und Rettungshubschrauber wurden verständigt. Die verunglückte Person wurde unter schwierigsten Umständen von der Wasserwacht geborgen; eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.
Beamte des Rosenheimer Kriminaldauerdienstes übernahmen noch vor Ort die Ermittlungen zu diesem tragischen Unfall, die vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei fortgesetzt werden.

Die Polizei warnt davor, im Bereich von Staustufen oder Wehren zu Baden. Es entstehen oft nicht von außerhalb erkennbare Sog- und Strömungskräfte, die lebensgefährlich sind.

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