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KZ-Gedenkstätte Dachau: Gestohlenes Tor nach zwei Jahren in Norwegen entdeckt

Vor genau zwei Jahren, am 2.11.2014, wurde das schmiedeeiserne Tor mit der Aufschrift “Arbeit macht frei” in der Gedenkstätte KZ Dachau gestohlen. Nach einem anonymen Hinweis hat es nun die norwegische Polizei in Bergen/Norwegen sichergestellt.

Gestohlenes Tor KZ Dachau in Norwegen entdeckt Quelle Foto PD Oberbayern Nord
Gestohlenes Tor KZ Dachau in Norwegen entdeckt
Quelle Foto PD Oberbayern Nord

Seit nunmehr zwei Jahren ermittelt die Staatsanwaltschaft München II und die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck nach dem Diebstahl eines schmiedeeisernen Tores am Zugang zur Dachauer KZ-Gedenkstätte. Im Rahmen der Fahndung wurde für Hinweise zur Aufklärung der Tat eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

Ein Sicherheitsangestellter hatte am Morgen des 2. November 2014 die Polizei verständigt, nachdem er den Diebstahl des historischen Tores am Zugang zur Gedenkstätte feststellte. Die Tat selbst dürfte sich am Sonntag, 2.11.2016 zwischen Mitternacht und05.30 Uhr ereignet haben. Vermutlich mehrere Täter hoben das 100 Kilogramm schwere Tor aus der Verankerung und verschwanden.

Eine Mitteilung über das BKA-Verbindungsbüro Nordische Staaten sorgt aktuell für neue Aktivitäten bei der Staatsschutzdienststelle der Kripo Fürstenfeldbruck. Aufgrund eines anonymen Hinweises stellte die Polizei in Bergen/Norwegen ein eisernes Tor mit dem bekannten Schriftzug sicher. Aufgrund des übersandten Lichtbildes geht die Polizei davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das in Dachau entwendete Eisentor handeln dürfte. Nähere Umstände der Auffindung werden derzeit länderübergreifend zwischen den Dienststellen geklärt.

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