6. Oktober 2022
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München-Land: Verweste Leiche entdeckt – Ex-Partner als Tatverdächtiger festgenommen

Im Keller eines Anwesens in Haar im Landkreis München wurde am Donnerstag eine verweste, weibliche Leiche gefunden, die ein halbes Jahr in einer Abfalltonne gelegen ist. Die Obduktion hat ergeben, dass sie getötet worden ist. Am 28. Januar ist als Tatverdächtiger ein 75-jähriger Mann aus Haar verhaftet worden. 

Isar Amper Kliniken in Haar
Die getötete weibliche Leiche wurde in einem Gebäude auf dem Gelände der Isar-Amper-Kliniken in Haar gefunden

(Update 31.1.2022, 14.30 Uhr) Weitere Details zu dem Tötungsdelikt wurden am Montag auf einer Pressekonferenz der Münchner Polizei mitgeteilt.

(Update 31.1.2022, 11.40 Uhr) Die Ermittlungen zu der in einer Tonne aufgefundenen verwesten Leiche einer Frau wurden noch am 28. Januar von der Münchner Mordkommission übernommen. Im Rahmen der intensiv durchgeführten Ermittlungstätigkeiten kristallisierte sich noch im Verlauf des Nachmittags ein Tatverdächtiger heraus. Gegen ihn wurde daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I durch das Amtsgericht München ein Haftbefehl wegen Totschlags erwirkt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 75-jährigen Deutschen aus Haar im Landkreis München. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft. Zur Tat äußert er sich bislang nicht.

Das Opfer konnte in der Zwischenzeit als eine 62-jährige Münchnerin identifiziert werden. Sie war seit Mitte 2021 für ihr Umfeld nicht mehr erreichbar gewesen. Zu dem Tatablauf, dem Tathintergrund oder auch dem Tatmotiv gibt es bisher noch keine verifizierten Erkenntnisse. Hierzu laufen weiterhin die Ermittlungen der Münchner Mordkommission.


(Erstmeldung 28.1.2022) Am Donnerstag, 27. Januar 2022, gegen 22:35 Uhr, wurde die Münchner Einsatzzentrale der Polizei über den Notruf informiert, dass ein  Leichnam in Haar im Landkreis München in einem dortigen Gebäude aufgefunden wurde. Vor Ort konnte hierzu festgestellt werden, dass es sich um eine verweste Leiche handelte. Diese war im Keller des Anwesens in einer Tonne verwahrt worden.

Eine Obduktion im Münchner Institut für Rechtsmedizin, die am nächsten Tag am Morgen durchgeführt wurde, ergab, dass es sich bei der Leiche um eine bislang unbekannte, erwachsene, weibliche Person handelt. Diese verstarb nach dem jetzigen Erkenntnisstand durch Verletzungen, die mittels Beibringung spitzer Gewalt verursacht wurden.

Die Ermittlungen in diesem Fall  wurden noch in der Nacht durch die Münchner Mordkommission übernommen. Zu einem möglichen Tatablauf, Tathintergrund oder auch Tatmotiv gibt es bislang noch keine konkreten Erkenntnisse. Hierzu laufen nun die weiteren intensiven und akribischen Ermittlungen des Kommissariats 11.

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