20. September 2021
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Oberschleißheim: Rauchgaswolke auf Gelände des Kampfmittelräumdienstes verursacht 15 Verletzte

Am Montag wurden in einer Spezialfirma für Kampfmittelbeseitigung in Oberschleißheim im Landkreis München alte Gaspatronen von Reizstoffsprühgeräten verbrannt. Der dabei entstandene Rauch wurde durch den Wind auf das benachbarte Übungsplatz der Bundeswehr geweht. 15 Auszubildende der Bundeswehr erlitten dabei eine Rauchgasvergiftung und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. 

Analytische Task Force Feuerwehr München
Analytische Task Force der Feuerwehr München

Am Montag, 15. Juni 2020, kam es gegen 17:55 Uhr, zu einem größeren Einsatz für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei mit mehreren leicht verletzten Personen auf einem Übungsplatz der Bundeswehr in Oberschleißheim im Landkreis München.

Auf dem Gelände einer benachbarten Spezialfirma für Kampfmittelbeseitigung wurden alte Gaspatronen von Reizstoffsprühgeräten verbrannt. Der dabei entstandene Rauch wurde durch den Wind zum Übungsplatz getrieben. Hier fand gerade eine Übung mit ca. 80 Auszubildenden der Bundeswehr statt. Nach dem Einatmen des Rauches klagten rund 15 Bundeswehrangehörige über gesundheitliche
Beschwerden. Alle 15 Verletzten wurden durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht, das sie mittlerweile alle wieder verlassen konnten.

Wie es zu solch einem Vorfall kommen konnte, ermittelt das zuständige Fachkommissariat der Polizei.

 

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