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Schülerin im Zug sexuell belästigt – Täter stellt sich nach Fotofahndung

Ein Sexualtäter hat sich der Polizei nach einer Öffentlichkeitsfahndung selbst gestellt. Er hatte am 4. April 2016 eine Schülerin im Zug in Bruckmühl im Landkreis Rosenheim sexuell bedrängt.

Polizei Einsatzzentrale Oberbayern
Polizei Einsatzzentrale Oberbayern
Foto Polizei Bayern

Ein bislang unbekannter Mann hatte am Montag, 4. April 2016, eine 12-jährige Schülerin am Bahnhof in Bruckmühl in einem wartenden Regionalzug sexuell bedrängt. Weil die Ermittlungen der Kriminalpolizei zunächst nicht zur Klärung des Falles führten, veröffentlichte die Polizei Fotos des Tatverdächtigen. Noch am selben Tag stellte sich der Mann bei der Kripo.

Eine 12-jährige Schülerin war am Nachmittag des 4. April 2016 um kurz vor 14.00 Uhr in der Bahnhofshalle in Bruckmühl und wartete dort auf den Regionalzug in Richtung Heufeld. Das Mädchen wurde dort von einem etwa 50 jährigen, bayerisch sprechenden Mann angesprochen worden. Dabei suchte er mehrfach die körperliche Nähe und umarmte das Mädchen unvermittelt.
Obwohl beide wenig später den einfahrenden Zug durch verschieden Türen bestiegen, ging der Mann in das Abteil des Mädchens. Er griff der geschockten Schülerin unter der Oberbekleidung an die Brust und verließ nach wenigen Sekunden den stehen Waggon, noch bevor der Regionalzug abgefahren war. Anschließend entfernte sich der Mann am Bahnhof in unbekannter Richtung.

Die Rosenheimer Kriminalpolizei übernahm den Fall und ermittelt seitdem wegen sexuellem Mißbrauch von Kindern. Weil es zunächst nicht gelang, die Identität des Täters zu klären, veröffentlichte die Polizei am 4. Mai 2016 mit richterlichem Beschluss Fotos aus einer Überwachungskamera. Bereits wenige Stunden später stellte sich der gesuchte Mann bei der Polizei, die weiteren Ermittlungen der Kripo Rosenheim laufen derzeit.

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