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Warnstreik: Flughafen München besonders betroffen – Fernflüge gestrichen

Der Flughafen München wird von dem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi am Mittwoch besonders betroffen sein. Die Lufthansa streicht alle Fernflüge.

Flughafen München Terminal 2
Flughafen München
Lufthansa Terminal 2

Die Gewerkschaft Verdi hat für Mittwoch, den 27. April 2016, auch am Flughafen München zu Warnstreiks in den Bereichen Bodenabfertigung, Passagierkontrollen und teilweise bei der Flughafenfeuerwehr aufgerufen. Durch die angekündigten Streiks des Flughafen-Personals sind in erster Linie die Fluggesellschaften – und dabei vor allem Lufthansa -betroffen. An dem Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes, der Grundlage der angekündigten Streiks sein wird, ist Lufthansa nicht beteiligt.

Morgen kommt es daher am Lufthansa-Drehkreuz München zu massiven Flugausfällen. Weil mit einem ganztägigen Streik an den Sicherheitskontrollen zu rechnen ist, haben in München voraussichtlich nur wenige Passagiere eine Chance, überhaupt zu ihren Flügen zu gelangen. Daher müssen am 27. April 2016 alle Interkontinentalflüge von und nach München gestrichen werden. Auch auf innerdeutschen und Europastrecken wird voraussichtlich nur eine geringe Anzahl von Flügen abgefertigt werden können. Insgesamt kann Lufthansa daher am Mittwoch nur rund 90 Flüge von und nach München anbieten. „Wir nehmen diesen Streik-Aufruf von Verdi mit völligem Unverständnis zur Kenntnis. Einmal mehr wird ein Arbeitskampf auf dem Rücken unserer Fluggäste ausgetragen. Nun gelten all unsere Bemühungen der Betreuung unserer Kunden“, sagt Thomas Winkelmann, CEO Lufthansa-Hub München.

Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen hat Lufthansa einen Sonderflugplan veröffentlicht, um den Fluggästen mit einer Buchung für morgen Planungssicherheit zu geben. Fluggäste mit einer Buchung für den 27. April 2016 werden gebeten, sich auf LH.com über den Status ihres Fluges zu informieren. Zusätzlich informiert Lufthansa diejenigen Fluggäste, die ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, per E-Mail und SMS über Änderungen ihres Fluges. Für innerdeutsche Flüge, die streikbedingt ausfallen müssen, können Passagiere Züge der Deutschen Bahn nutzen. Dafür können sie ihr Flugticket auf LH.com oder an einem Check-in-Schalter in eine Fahrkarte der Deutschen Bahn umwandeln. Reisende, die für den 27. April einen Flug mit einer Airline der Lufthansa Group von und nach oder über Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover gebucht haben, können ihr Ticket einmalig kostenfrei umbuchen, unabhängig davon, ob ihr Flug von dem Verdi-Streik betroffen ist.

Aufgrund des Verdi-Streiks kann es am Münchner Flughafen sowie an anderen deutschen Flughäfen zu langen Wartezeiten und anderen Unannehmlichkeiten während der Reise kommen. Die Betreuungsdienste stehen möglicherweise nicht in dem gewohnten vollen Umfang zur Verfügung. Lufthansa empfiehlt Reisenden mit eingeschränkter Mobilität aufgrund dieser unerfreulichen Umstände, Ihre Reise falls möglich zu verschieben und Ihre Flüge entsprechend kostenlos umzubuchen

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