25. Oktober 2020
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Wiesnblaulicht vom Rosenheimer Herbstfest: Verdächtige Araber, Wildbiesler und Silvesterböller

Die ersten drei Tage auf dem Rosenheimer Herbstfest verliefen aus polizeilicher Sicht sehr entspannt und ohne wesentliche Vorkommnisse. So finden im Wiesnblaulicht auch Vorkommnisse ihren Niederschlag, die sonst eigentlich nicht so erwähnenswert sind. So zum Beispiel über den Wildbiesler, der sein Fehlverhalten nicht einsehen wollte oder die Geschichte von “verdächtigen Arabern”, die besorgten Bürgern aufgefallen sind, weil sie Handy-Fotos gemacht haben.

Polizei Blaulicht
Polizei Blaulicht

Wird auf dem Rosenheimer Herbstfest ein Wildbiesler erwischt, kostet es ihn eine saftige Strafe. Das wollte am Montag ein 19-Jähriger nicht einsehen und ist mit dem Sicherheitsdienst in Clinch geraten. Der verbale Streit entwickelte sich in Richtung Handgreiflichkeit des jungen Mannes, worauf das Wachpersonal Pfefferspray einsetzen musste. Obwohl im Umfeld des Rosenheimer Herbstfestes zahlreich WC-Container aufgestellt sind, verrichtete der junge seine Notdurft im freien Gelände. Während der Ansprache durch den Sicherheitsdienst kam es nach einem verbalen Streit zum Einsatz von Pfefferspray. Beide Beteiligten mussten daraufhin medizinisch behandelt werden. Unabhängig von diesem Vorfall empfehlen der Veranstalter und die Polizei , die öffentlichen Toiletten zu benutzen. Die Umgebung des Festgeländes wird von einer Sicherheitsfirma kontrolliert. Erwischte „Wildbiesler“ müssen mit einem empfindlichen Bußgeld von 100 Euro rechnen, zu denen noch 25 Euro Verwaltungsgebühr hinzukommen.

Zwei arabisch aussehende Männer waren am Sonntag in der Ochsenbraterei “mitten drin statt nur Dubai”, wie es die Pressestelle der Wiesnwache auf dem Rosenheimer Herbstfest ausdückt. Sie sendeten ihre Eindrücke von der bayerischen Gemütlichkeit postwendend per Handy in den Orient. Dadurch erweckten sie die Aufmerksamkeit von besorgten Besuchern, die unverzüglich die Wiesnwache verständigten. Alles halb so schlimm, wie sich wenig später herausstellte. Die beiden Männer aus Arabien sind Patienten in einer Rehaklinik und waren vom Treiben auf dem Fest so dermaßen überwältigt, dass sie ihre eindrucksvollen Erlebnisse unverzüglich fotografisch festhielten und in die Heimat schickten.

Etwas ernster zu nehmen ist ein Vorfall vom ersten Samstag. Hier wurde das erste Wiesenverbot am Abend gegenüber einen 17-jährigen aus Bernau ausgesprochen, der sich mit einer Plastiktüte voller Silvesterböller durch die Auerhalle bewegte und sich einer Kontrolle durch den Sicherheitsdienst verweigern wollte. Er nahm die Beine in die Hand und suchte erfolglos das Weite. Der Jungspund wurde gestellt und musste nicht nur seine Kracher abgeben, sondern darf nun für die kommenden 15 Tage das Festgelände von außen betrachten.

 

 

 

 

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