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Region München: Internationales Netzwerk von Autoschiebern aufgeflogen

Eine vierköpfige Bande von Autoschiebern, die international mit Tätern aus Frankreich zusammenarbeitete, konnte die Kriminalpolizei in Niederbayern dingfest machen. Insgesamt wurden 18 hochwertige Fahrzeuge wie Wohnmobile an gutgläubige Käufer verkauft.

Autoschieber Bande aufgeflogen
Autoschieber Bande aufgeflogen
Quelle Foto Kripo Niederbayern

Am Mittwoch, 29. Juni 2016, wurden in den Morgenstunden in den Städten Landshut, München und Moosburg drei Objekte durchsucht und dabei drei Personen festgenommen. Im gleichen Zug wurden in München, Geisenfeld und Görlitz insgesamt sieben Fahrzeuge sichergestellt. Voraus gingen umfangreiche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landshut und der Kriminalpolizei in Niederbayern, die sich gegen eine vierköpfige Bande aus dem Bereich Landshut und Moosburg wegen Bandenhehlerei und Delikten zum Zwecke der international organisierten Kraftfahrzeug-Verschiebung richteten.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die 38- bis 50-jährigen Täter seit Juni 2015 in Deutschland 18 rechtswidrig erlangte und umfrisierte Kfz an zum Teil gutgläubige Käufer veräußerten. Weiterhin wurden von den Beschuldigten gestohlene und betrügerisch erlangte Fahrzeuge von Frankreich nach Deutschland verschoben, in Deutschland amtlich zugelassen und zum Verkauf wieder nach Frankreich zurückgebracht. Die Tätergruppe arbeitete hierzu mit einem in Frankreich ansässigen Netzwerk zusammen, welches sich auf die Verschiebung von hochwertigen Fahrzeugen zwischen verschiedenen Ländern Europas spezialisierte.

Nachdem der zuständige Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut gegen zwei der Täter Haftbefehle erlassen hatte, wurden diese in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchungen konnte umfangreiches Beweismaterial aufgefunden werden.

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