6. Dezember 2019
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Dachau – München: Fahndungsdruck zu hoch – Mutmaßliche S-Bahn-Schläger stellen sich

Am 12. Dezembers 2015 haben am S-Bahnhof in Dachau fünf junge Männer einen 46-Jährigen aus München-Sendling durch Fußtritte gegen den Kopf schwer verletzt. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung haben sich die mutmaßlichen S-Bahn-Schläger nun der Bundespolizei gestellt.

Bundespolizei S-Bahn
Bundespolizei S-Bahn München
Quelle Foto Bundespolizei

(Update 25.1.2016)  Die jungen Männer, die im Dezember 2015 einen 46-Jährigen aus München-Sendling schwer verletzten, haben sich am nun der Bundespolizei gestellt. Bereits kurz nachdem im Internet die ersten Fahndungsbilder von vier gesuchten Tatverdächtigen einer gefährlichen Körperverletzung veröffentlicht waren, seien erste Hinweise aus der Bevölkerung gekommen, so die Bundespolizeiinspektion Müncehn. Dabei seien auch Namen genannt worden. Noch während die Ermittler diesen Hinweisen nachgingen, stellten sich bereits drei der vier am Nachmittag des Sonntags bei der Polizei in Sendling. Der vierte Tatverdächtige, der Bruder des 17-Jährigen, der bereits am 12. Dezember bekannt war, meldete sich am Montagmorgen ebenfalls persönlich bei der Bundespolizei. Bei den vier Personen handelt es sich um Jugendliche beziehungsweise Heranwachsende im Alter von zweimal 17 sowie je einmal 18 und 19 Jahren aus Hadern und Sendling. Die Ermittlungen zur Tatbeteiligung der Schüler beziehungsweise Auszubildenden dauern an.

“Die Münchner Bundespolizei bedankt sich bei den Medien für die sehr gute Zusammenarbeit und die Hilfe bei der Täterermittlung. Ein ganz besonderer Dank geht an die Bevölkerung, deren zahlreiche Erkenntnismitteilungen ein ganz erhebliches Interesse an der Aufklärung von Straftaten, insbesondere Gewaltdelikten erkennen lässt.”, erklärt dazu der Sprecher der Bundespolizei in München, Wolfgang Hauner.

 

(24.1.2016) Bereits am 12. Dezember 2015 war es gegen 1:50 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen am Bahnhof Dachau gekommen. Vor Ort konnten von der Bundespolizei nur mehr ein 17-Jähriger Tatverdächtiger aus München-Hadern und ein 46-Jähriger Geschädigter aus München-Sendling angetroffen werden.  Beide gaben gegenüber der Polizei zunächst an, eine Auseinandersetzung gehabt zu haben, an einer Strafverfolgung jedoch nicht interessiert zu sein. Aufgrund seiner Verletzungen begab sich der 46-jährige Geschädigte später zum Arzt. Dieser diagnostizierte unter anderem einen Fußbruch, Prellungen am gesamten Körper sowie einen abgebrochenen Schneidezahn.

Ermittlungen ergaben, dass der 46-Jährige in den frühen Morgenstunden in einer S2 Richtung München saß. Er befand sich am Fenster und nahm mehrere Personen wahr. Einer der Männer zeigte ihm von draußen den Mittelfinger. Daraufhin stieg der 46-Jährige aus und stellte den Jugendlichen zur Rede. Dabei kam es zu körperlichen Attacken in die auch vier weitere, bisher unbekannte Begleiter des 17-Jährigen verwickelt waren. Als der Attackierte am Boden lag, wurde ihm mit den Füßen mehrfach in den Oberkörper und Kopfbereich getreten. Der Angriff erfolgte in Art und Ausführung außerordentlich brutal.

Auf der Videoaufzeichnung ist nach Polizeiangaben am Bahnsteig eine fünfköpfige Tätergruppe zu erkennen. Neben dem 17-Jährigen aus Sendling vier weitere, bisher namentlich nicht bekannte Jugendliche beziehungsweise heranwachsende männliche Personen. Nach ihnen sucht die Bundespolizei nun öffentlich. Sie bittet Personen, die zu den auf den Bildern abgebildeten Personen (Anm. der Redaktion: Fahndungsfotos nach Rückruf Öffentlichkeitsfahndung gelöscht) Angaben über deren Herkunft oder Identität machen können unter der Rufnummer089/515550-111 um sachdienliche Hinweise.

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