19. September 2020
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Landshut: Benzinkanister mit Schneidbrenner bearbeitet – Arbeiter verstirbt nach Betriebsunfall

Schwere Kopfverletzungen hat sich ein  57-jähriger Mann aus dem Landkreis Landshut zugezogen, als es am 7. März 2016 in einer Werkshalle im Ortsteil Kläham in Ergoldsbach mit einem Schneidbrenner ein Benzinfass aufschneiden wollte. Am 9. März 2016 ist er im Krankenhaus verstorben.

Blaulicht Polizei
Blaulicht Polizei

(Update 9. März 2016) Der 57-jährige Arbeiter, der am 7. März 2016 bei einem Betriebsunfall schwer verletzt wurde, ist am 9. März 2016 im Krankenhaus verstorben

(8. März 2016) Im hinteren Bereich der Werkshalle wollte der Betroffene nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Schneidbrenner ein großes Benzinfass aufschneiden. Dabei kam es vermutlich zu einer Verpuffung, durch die dem 57-Jährigen die Brennerpistole sowie der Fassdeckel ins Gesicht geschleudert wurden. Aufgrund dieses Abreißens der Brennerpistole konnte zudem kurzzeitig Gas ausströmen. Der Werkstattarbeiter hatte das Bewusstsein verloren, er wurde schwer im Kopfbereich verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Klinikum eingeliefert. Sein Zustand ist nach wie vor sehr kritisch.

Beamte des Kriminaldauerdienstes Landshut nahmen vor Ort die Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf. Auch Gefahrgutspezialisten des Polizeipräsidiums Niederbayern, sowie das Landshuter Gewerbeaufsichtsamt wurden hinzugezogen.

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