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Bayern: 2016 dank Inländern wieder ein Rekordjahr im Tourismus – Rückgang bei internationalen Gästen

2016 war wieder ein Rekordjahr im bayerischen Tourismus. Die Zahl der Übernachtungen ist um 3,1 Prozent auf 90,8 Millionen gestiegen. Dabei sind es vor allem die inländischen Gäste, die den Freistaat als Reiseziel neu entdeckt haben (+3,9 Prozent mehr Übernachtungen).  Bei den internationalen Gästen gab es im letzten Jahr dagegen einen Rückschlag (-0,3%).

Touristen vor dem Rathaus in München
Touristen vor dem Rathaus in München

 

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen im Tourismus mitteilt, stieg die Zahl der Übernachtungen im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent auf den neuen Höchststand von 90,8 Millionen. 35,4 Millionen Gästeankünfte (+3,5 Prozent) bedeuten ebenfalls einen neuen Spitzenwert. Alle sieben bayerischen Regierungsbezirke melden für das Jahr 2016 gestiegene Gäste- und Übernachtungszahlen.

Im Dezember 2016 erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in den 11 400 geöffneten Beherbergungsbetrieben*) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf 2,3 Millionen, die Zahl der Übernachtungen nahm jedoch um 0,2 Prozent auf 5,6 Millionen ab. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus berichtet, stieg die Zahl der Gästeankünfte in den Beherbergungsbetrieben Bayerns im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent auf rund 35,4 Millionen, die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um 3,1 Prozent auf gut 90,8 Millionen. Gästeankünfte und Übernachtungen erreichten damit neue absolute Höchststände.

Die Zahl der Gästeankünfte nahm damit seit 2011 um gut fünf Millionen zu, die Zahl der Übernachtungen wuchs im gleichen Zeitraum um über zehn Millionen. Impulsgeber für den Anstieg war im Jahr 2016 vor allem der Inländerreiseverkehr. Hier stieg die Zahl der Gästeankünfte um 4,7 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 3,9 Prozent. Im Ausländerreiseverkehr erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte um 0,1 Prozent, während die Zahl der Übernachtungen um 0,3 Prozent zurückging.

Fast alle Betriebsarten meldeten  im Jahr 2016 gestiegene Gäste- und Übernachtungszahlen. Die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen erhöhte sich 2016 in allen sieben bayerischen Regierungsbezirken. Die höchsten Zuwächse erfuhren Oberfranken, die Oberpfalz und Schwaben. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, nahm die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen auch in den 37 bayerischen Tourismusregionen zu. Im Dezember 2016 stieg die Zahl der Gästeankünfte der rund 11 400 geöffneten Beherbergungsbetriebe in Bayern gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf gut 2,3 Millionen, die Zahl der Übernachtungen sank allerdings um 0,2 Prozent auf gut 5,6 Millionen.

 

 

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